2010-05-03 19:48:02


Großhalle Ludwigsburg mit Auslastungsprobleme

Ludwigsburg ist nun mal nicht Stuttgart

Wie in der Presse kürzlich zu lesen war, hat die neue Großhalle in Ludwigsburg vor den Toren Stuttgarts eine wenig erfreuliche Auslastung. Um den Basketballverein nicht nach Stuttgart zu verlieren nahmen die Stadtväter viele Millionen Euro in die Hand, um eine Großhalle für bis zu 7.000 Zuschauer samt Hotel zu bauen. In Konkurrenz zu den Stuttgarter Großhallen erhoffte sich Ludwigsburg mehr imageträchtige Veranstaltungen an Land zu ziehen, sowie selbstverständlich auch mit Fernsehproduktionen in der Öffentlichkeit punkten zu können. Nach ein paar Konzerten, ein paar Basketballspiele findet sich bis Herbst nun kaum eine Veranstaltung. Zu allem Übel zeigt der sportliche Erfolg des Basketballvereins auf Talfahrt. Vor Jahren wurde die Sportregion Stuttgart aus der Taufe gehoben mit dem Ziel als Region unter anderem auch sportliche Events in die Region zu holen. In Sachen Infrastruktur war man sich einig, dass große Hallen in Stuttgart gebaut werden sollten um den Bedarf an großen Events zu decken. Stuttgart investierte in die Modernisierung der Schleyerhalle, sowie in den Neubau der Porsche-Arena mit bis zu 7.500 Plätzen. Während Stuttgart kein Erstligaverein in der Porsche-Arena ansiedeln konnte, weil Städte in der Region auf einmal Imageverluste fürchteten, sollte der dort ansässigen Vereine nach Stuttgart ziehen, gibt es in Stuttgart mit beiden Großhallen einen vollen Terminkalender. Ein Drama an Geldverschwendung, weil auch heute noch die Städte um Stuttgart sich schwer damit abfinden, in einem Ballungsraum zu Hause zu sein die mit mehreren anderen Städten neben der Landeshauptstadt auskommen müssen. Statt zu akzeptieren, scheint man sich zu beneiden. Traurig aber wahr.








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